Berichte Wilder Süden 2019

 

In der Offenen Klasse:

Am Freitag sind wir mit unseren Vierbeinern und ein bisschen Gepäck in Richtung Süden gestartet.

Auf den Wilden Süden freut man sich bereits 365 Tage zuvor. Das abwechslungsreiche und anspruchsvolle Gelände lässt auch keine Wünsche übrig. Ob Wald mit bemoosten Boden, großzügige Wiesenflächen oder idyllisch plätschernde Wasserläufe bieten unseren Hunden nicht nur die Möglichkeit zu arbeiten, sondern auch ganz viel Spaß.

Das kleine Starterfeld lässt viel Platz für familiären Flair, welcher im Süden ganz groß geschrieben wird – Chapeau dafür – dies ist nicht selbstverständlich!

Wir fühlen uns hier immer richtig wohl und genießen unser freies Wochenende in ganzen Zügen, wenn wir beim Wilden Süden teilnehmen können.

Unsere Truppe war super angenehm und das Wetter spielte auch mit.

Alle Aufgaben waren gut lösbar und für meinen Indi trotz langer Pause genau richtig.

Danke an die Richter die sich schöne Aufgaben ausgedacht und fair gerichtet haben.

Ein großes Dankeschön an das Orga-Team, die Richter, die Helfer, das Catering und so viele Menschen im Background die diese Veranstaltung ermöglicht haben und Ihren Zauber des Südens immer wieder auf uns übertragen! Danke

Wolfgang Köhler

Sieger O:

Platzierungen:

  1. Wolfgang Köhler mit Stonehunter Indiana 78/100 Pkt
  2. Claudia Büchting mit Duckflight Eye on Jackdaw 76/100 Pkt
  3. Herbert Reck mit Duckflight Eye on Teal 68/100 Pkt

In der Fortgeschrittenen Klasse:

Nachdem im letzten Jahr bei uns die Workingtests in der Anfängerklasse recht gut gelaufen sind, haben wir uns entschlossen nun mal die F zu probieren, aber mit der Überlegung die Bedingungen für den ersten Workingtest möglichst optimal für uns zu wählen.

Er sollte also eher kleiner, familiärer und entspannter sein mit wenig Startern. Da passte natürlich der „Wilde Süden“ mit seinem guten Ruf optimal und glücklicherweise haben wir auch einen Startplatz bekommen.

Und uns erwartete:

  1. eine super Organisation unter bewährter Leitung von Ralf Hube mit genialen Helfern und einem leckerem Catering.
  2. ein tolles neues Gelände mit Wald, flach aber auch steiler abfallend mit einem Bachlauf, Gräben und Hindernissen wie umgefallene Bäume und Totholz. Eine große Wiese am Waldrand mit Bach, Büschen, Altgrasstreifen etc.
  3. sehr faire Richter mit Thano Keller,  Petra Behringer und Anwärterin Simone Hahn.  Die Arbeit der Hunde wurde genau beobachtet und ein starkes Augenmerk auf Selbständigkeit, gepaart mit der nötigen Führigkeit und Gehorsam gelegt.
  4. sehr schöne, jagdnahe Aufgaben, keine großen Entfernungen. Die Schwierigkeit lag eher im Gelände mit Geländeübergängen und der Arbeit in engen Winkeln.

Es wurde alles abgefragt, was ein guter Jagdhund können sollte:

  • 2-er Walk-up mit 2 Markierungen für jedes Team im Wald
  • Waldtreiben und Blind mit 2 Teams
  • Mark und Blind im Wald
  • Markierung von der Wiese an den Waldrand
  • Markierung schräg über einen Bach und Blind in der Buschreihe
  • 3-er Walk-up auf ein Treiben mit anschließender Suche

Da wir sehr selten mit Schuß trainieren, war Holly besonders aufmerksam und sehr fokussiert, damit ihr nur nichts entgeht. Und ihre tolle Arbeit wurde belohnt. Es ist einfach ein geniales Gefühl einen Workingtest zu gewinnen.

Vielen Herzlichen Dank an alle, die diesen tollen Tag gestaltet haben, Sonderleiter Ralf Hube mit seinem Team, den Helfern, Caterern, dem Reviergeber und den Sponsoren. Danke auch an die fairen Richter und die entspannten netten Teilnehmer.

Herzlichen Glückwunsch auch noch mal an die Zweitplatzierte Vivian Müller mit Eckwin von der Klifflinie und dem Drittplatzierten Herwig Deutinger mit Gundog`s Choice Fergus.

Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.

Annette Badelt-Vogt mit Flatgold`s Holly goes lightly 

Sieger F:

Sieger A: